Prävention in der >DROBS<

Für Einrichtungen, Schulen, Vereine, die über ein Informationsangebot hinaus mehr für ihre Jugendlichen tun möchten, können wir folgendes anbieten:

  • Projektplanung eines Präventionsprojektes
  • Beratung von Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen bei konzeptionellen Fragen zum Thema Drogen und Sucht

Neben der Vermittlung von Wissen geht es vor allem um die Stärkung der eigenen Ressourcen und das Bewusstmachen des Risikoverhaltens. Dabei soll das Handlungswissen gestärkt sowie die Kommunikation generell verbessert werden.
Prävention sollte generell nachhaltig angelegt werden sowie den Kooperationsgedanken betonen.

Gesundheitsprävention im >Kontaktladen<

Dieses Angebot richtet sich an aktuell konsumierende drogenabhängige und substituierte Personen, die aufgrund ihrer momentanen Lebenssituation vielfältigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind.

 

  • Spritzentausch und -verkauf
  • Safer-Use- und Safer-Sex-Beratung
  • Getränke und Snacks
  • Dusch- und Waschmöglichkeiten
  • Basismedizinische Hilfen
  • Erste-Hilfe-im-Drogennotfall & Naloxonschulungen

Mit diesen Angeboten soll in erster Linie eine gesundheitliche Stabilisierung erreicht und Infektionskrankheiten wie Hepatitis und HIV vermieden werden.

 

Ambulante Wundversorgung

Das Leben mit Drogenkonsum birgt viele bekannte Gesundheitsrisiken, etwa die Gefahr einer Überdosis, die Infektion mit HI- und Hepatitisviren, eine hohe Belastung für die inneren Organe, Entzündungen an Einstichwunden und damit einhergehende Abszess-Bildung.

Gleichzeitig bestehen aus Sicht der Betroffenen beträchtliche Hürden und Hemmnisse, professionelle Hilfe wahrzunehmen. Die substituierenden Ärzt*innen sollen aus Angst vor Sanktionen nicht vom Beikonsum erfahren, die Wundambulanzen der örtlichen Krankenhäuser werden wegen schlechter Vorerfahrung, Angst vor Stigmatisierung und längerer Wartezeiten gemieden, und viele Mitglieder der Drogenszene sind zu wenig absprachefähig, um vereinbarte Termine mit den existierenden Angeboten der ambulanten mobilen Wundversorgung einzuhalten.

Unsere basismedizinische Grundversorgung der Adressat*innen konnte, um diese Versorgungslücke zu schließen, erweitert werden. So bietet die Drogenhilfe seit 2020 ambulante Wundversorgung in den Räumlichkeiten des Kontaktladens an, durchgeführt durch unseren Mitarbeiter Jens Kuttner, Rettungsassistent und qualifizierter Wundexperte.

 

 

Hier finden Sie uns

>DROBS<

Faulerstraße 8

Tel.0761-33511

79098 Freiburg i.Brsg.

 

>KONTAKTLADEN<

Rosastraße 13

Tel.0761-3890770

79098 Freiburg i.Brsg.

Sucht- & Drogenhotline

12 Cent / Min
Sucht & Drogen Hotline
0 18 05 – 31 30 31
anonym, bundesweit,
rund um die Uhr
 
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